Kostenloser Online-Pomodoro-Timer
Mit diesem kostenlosen Pomodoro-Timer arbeiten Sie online im klassischen 25/5/15-Rhythmus: 25 Minuten Konzentration, 5 Minuten kurze Pause und nach jedem vierten Pomodoro eine lange Pause von 15 Minuten. Keine Anmeldung, kein Download, keine Werbung. Tab öffnen, auf Starten drücken, und nach jeder Phase stellt sich der Timer selbst auf die nächste um.
Nutzen Sie ihn als Lerntimer für Schule und Studium, zum Arbeiten oder zum Schreiben: überall dort, wo kurze Etappen besser funktionieren als stundenlanges Durchziehen. Er läuft am PC, auf dem Tablet und auf dem Handy, mit derselben Zeitmessung wie unser Countdown-Timer und unser Wecker.
Die wichtigsten Funktionen
- Drei Modi in einem Timer: Pomodoro (25 Min.), Kurze Pause (5 Min.) und Lange Pause (15 Min.). Ein Klick wechselt den Modus, und jeder behält seine eigene Dauer.
- Automatischer Wechsel: Nach einem Pomodoro schaltet der Timer selbst auf die kurze Pause um, nach jedem vierten auf die lange. Wenn Sie die lange Pause in den Einstellungen abschalten, folgt auf jedes Pomodoro eine kurze.
- Zyklus-Anzeige: Unter der Zeit füllt sich nach jedem abgeschlossenen Pomodoro ein Punkt. Sind drei Punkte gefüllt, endet das nächste Pomodoro mit der langen Pause.
- Eigene Zeiten: Stellen Sie die drei Standardzeiten auf Ihren eigenen Rhythmus um, etwa 20/5/10, 45/10/30 oder 50/10/20. Die Werte bleiben in Ihrem Browser gespeichert.
- 6 Alarmtöne: Radar, Signal, Glockenton, Digital, Sanft und Klassisch. Wählen Sie einen, der die Pause ankündigt, ohne Sie aus dem Flow zu reißen.
- Wiederholungen einstellbar: Der Alarm ertönt 1- bis 20-mal hintereinander. Wenn Sie mit Kopfhörern Musik hören, darf es öfter sein, in der stillen Bibliothek reicht einmal.
- Restzeit im Tab-Titel: Solange der Timer läuft, steht die verbleibende Zeit im Titel des Browser-Tabs. Ein kurzer Blick genügt, ohne das Fenster zu wechseln.
- Vollbildmodus: Große Ziffern für gemeinsames Lernen, den Unterricht oder den Coworking-Space.
- Dunkles, helles und 6 farbige Designs: Wählen Sie die Farbe, bei der Sie an Arbeit denken. So hebt sich diese Seite von Ihren anderen Tabs ab.
- Bleibt ohne Netz aktiv: Ist die Seite einmal geladen, läuft der ganze Zyklus auf Ihrem Gerät. Sie können also das WLAN ausschalten, um ungestört zu arbeiten. Neu laden sollten Sie den Tab erst, wenn Sie wieder online sind.
So nutzen Sie den Pomodoro-Timer
Schritt 1: Modus wählen
Klicken Sie über der Zeit auf einen der drei Modi: Pomodoro zum Arbeiten, Kurze Pause zum Durchatmen oder Lange Pause zum richtigen Erholen. Die Anzeige springt auf die Dauer des gewählten Modus. Vorsicht: Wechseln Sie den Modus, während die Zeit läuft, ist das laufende Pomodoro verloren. Der neue Modus beginnt mit voller Dauer, rückgängig machen lässt sich das nicht.
Schritt 2: Einheit starten
Klicken Sie auf Starten oder drücken Sie die Leertaste. Der Countdown läuft los, und die Restzeit erscheint zusätzlich im Tab-Titel. So behalten Sie sie im Auge, auch wenn Sie in einem anderen Fenster arbeiten.
Schritt 3: Pausieren, weitermachen, zurücksetzen
Mit Pause (dieselbe Schaltfläche oder Leertaste) halten Sie den Countdown an, ohne etwas zu verlieren. Ein weiterer Klick lässt ihn an derselben Stelle weiterlaufen. Zurücksetzen (oder R) stellt den aktuellen Modus wieder auf die volle Dauer.
Schritt 4: Der Alarm sagt Bescheid
Ist die Zeit um, ertönt der Alarm und der Tab-Titel blinkt. Der Timer wechselt dann von selbst in den nächsten Modus: nach einem Pomodoro in die kurze Pause, nach jedem vierten in die lange. Die nächste Phase startet er aber nicht allein. Drücken Sie Starten, wenn Sie bereit sind. Die Punkte unter der Zeit zeigen, wo Sie im Zyklus stehen.
An Ihren Rhythmus anpassen
Öffnen Sie die Einstellungen, um die Dauer jedes Modus zu ändern, einen anderen Alarmton zu wählen, die Zahl der Wiederholungen festzulegen oder die automatische lange Pause ein- und auszuschalten. Ein laufendes oder pausiertes Pomodoro behält seine bisherige Dauer, die neuen Zeiten greifen nach Zurücksetzen. Alle Einstellungen werden im localStorage Ihres Browsers gespeichert.
Tastaturkürzel (Desktop)
- Leertaste - aktuelle Einheit starten / pausieren
- R - aktuelle Einheit auf volle Dauer zurücksetzen
- F - Vollbildmodus umschalten
- Esc - Einstellungsfenster schließen oder Vollbild verlassen
Was ist die Pomodoro-Technik?
Die Pomodoro-Technik ist eine Methode zum Zeitmanagement, die Francesco Cirillo Ende der 1980er Jahre als Student entwickelte. Er teilte sein Lernen mit einem Küchenwecker in Tomatenform ein (pomodoro heißt auf Italienisch Tomate). Dabei merkte er, dass er in kurzen, fest eingeplanten Blöcken länger durchhielt als beim stundenlangen Pauken.
Die Grundregeln sind einfach:
- Wählen Sie eine Aufgabe.
- Arbeiten Sie 25 Minuten ausschließlich an dieser Aufgabe. Das ist ein Pomodoro.
- Klingelt der Timer, machen Sie 5 Minuten Pause. Aufstehen, aus dem Fenster schauen, Wasser holen.
- Nach jeweils 4 Pomodoros folgt eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten. Erst dabei erholen Sie sich richtig.
Der Trick: Jedes Pomodoro ist unteilbar. Werden Sie unterbrochen, schieben Sie die Störung auf später oder fangen das Pomodoro von vorn an. Genau diese Regel gewöhnt Sie daran, Ihre Arbeitszeit zu verteidigen.
Warum die Pomodoro-Technik funktioniert
- „Ich höre auf, wenn ich keine Lust mehr habe“ müssen Sie immer wieder neu entscheiden. Mit einem 25-Minuten-Timer entscheiden Sie einmal, gleich am Anfang.
- Ein Schreibprojekt von acht Stunden schiebt man gern vor sich her. Ein einziges Pomodoro von 25 Minuten fängt man eher an.
- Solange der Timer läuft, gilt: keine Mails, kein Slack, kein „nur kurz nachschauen“. Die sichtbare Restzeit erinnert Sie daran.
- Die meisten wissen, dass sie Pausen brauchen, machen aber aus eigenem Antrieb zu wenige. Hier ist die kurze Pause fest eingeplant.
- Wenn Sie Ihre Pomodoros zählen, sehen Sie schwarz auf weiß, wie viele Stunden Sie am Tag wirklich konzentriert gearbeitet haben. Meist sind es deutlich weniger, als man denkt.
Wann ein Pomodoro-Timer hilft
Konzentriertes Arbeiten und Schreiben
Aufsätze, Hausarbeiten, Code-Reviews, lange Texte: alles, wofür Sie 90 Minuten Ruhe brauchen und was beim ersten Blick ins Postfach wieder zerfällt. Legen Sie morgens drei bis vier Pomodoros hintereinander, bevor die ersten Unterbrechungen kommen.
Lernen und Wiederholen
Teilen Sie den Stoff in Pomodoros auf: eines für Biologie-Fachbegriffe, eines für Matheaufgaben, eines für Geschichte. Legen Sie vorher fest, was Sie in der Pause machen, etwa kurz rausgehen oder sich dehnen, damit Sie wirklich vom Schreibtisch aufstehen. In der Klausurphase zählen Sie die geschafften Pomodoros wie Trainingseinheiten. Die Zahl sagt mehr als „heute drei Stunden gelernt“.
Programmieren und Debuggen
Gerade beim Debuggen lohnt sich der Timer. Ein fest begrenzter Block von 25 Minuten zwingt Sie zu einer Entscheidung: Entweder ist der Fehler gefunden, oder Sie geben zu, dass Sie festhängen und eine Pause oder einen anderen Ansatz brauchen. Zwei Stunden auf denselben Stacktrace zu starren bringt selten etwas. Eine lange Pause dagegen oft.
Kreative Arbeit
Zeichnen, ein Instrument üben, an einem Entwurf feilen. Die feste Zeit hilft gegen Perfektionismus: Bringen Sie in 25 Minuten irgendetwas zu Ende und schauen Sie es sich erst in der Pause mit etwas Abstand an.
Bürokram und E-Mails
Erledigen Sie Mails, Rechnungen, Belege und Formulare gesammelt in einem einzigen Pomodoro, statt sie sich über den ganzen Tag verteilen zu lassen. So hat der Kleinkram eine feste Obergrenze.
ADHS und Aufgaben, die schwerfallen
Viele Menschen mit ADHS kommen mit festen Zeitabschnitten deutlich besser zurecht als mit einem offenen „Fang einfach mal an“. Ein Pomodoro von 15 oder 20 Minuten (in den Einstellungen einstellbar) kann ein sanfterer Einstieg sein.
Pomodoro-Timer, Countdown-Timer oder Stoppuhr?
- Ein Pomodoro-Timer wechselt selbst zwischen Arbeit und Pause. Er passt, wenn Sie einen ganzen Tag lang durchhalten wollen, ohne auszubrennen. Das ist der Timer auf dieser Seite.
- Ein Countdown-Timer zählt eine Zeit, die Sie festlegen, einmal herunter. Praktisch für einzelne Countdowns: beim Kochen, beim Sport oder für einen einzelnen Arbeitsblock.
- Eine Stoppuhr zählt ab null aufwärts. Praktisch, wenn Sie messen wollen, wie lange etwas tatsächlich dauert.
Faustregel: Wer ein paar Stunden arbeiten will, ohne dass der Kopf raucht, nimmt den Pomodoro-Timer. Wer nur wissen will, wann 15 Minuten um sind, nimmt den Timer. Und wer wissen will, wie lange etwas gedauert hat, nimmt die Stoppuhr.
Tipps & Tricks
- Stehen Sie in der Pause wirklich auf. Wer fünf Minuten am selben Bildschirm weiterscrollt, erholt sich nicht so wie bei ein paar Schritten durch den Raum oder vor die Tür.
- Legen Sie vor dem Klick auf Starten fest, was Sie als Erstes tippen oder öffnen. Dann geht das Pomodoro nicht mit Vorbereitung drauf.
- Lassen Sie die lange Pause nicht ausfallen. Die 15 bis 30 Minuten nach vier Pomodoros streichen die meisten als Erstes, dabei hängt der ganze Rhythmus an ihnen.
- Zählen Sie Ihre Pomodoros pro Tag, ohne sie zu bewerten. Fünf am Tag sind gut zwei Stunden echte Konzentration, und das schaffen die wenigsten.
- 25/5/15 ist ein Startwert, kein Gesetz. Wer lange Texte schreibt, nimmt oft 50/10/30, viele Menschen mit ADHS lieber 15/5/20. Das beste Pomodoro ist das, das Sie wirklich zu Ende bringen.
- Wenn Sie in der Gruppe arbeiten, lassen Sie die Seite im Vollbild auf einem zweiten Monitor laufen oder teilen Sie den Bildschirm im Videocall. Dann sehen alle dieselbe Zeit.
- Wählen Sie einen ruhigen Alarmton. Alle sechs sind gleich laut und unterscheiden sich nur im Klang. Digital und Radar klingen hart und sind schwer zu überhören, Glockenton und Sanft sind weicher und passen besser, wenn Sie den Raum mit anderen teilen.
Häufige Fragen
Was ist die Pomodoro-Methode?
Kurz gesagt: 25 Minuten an genau einer Aufgabe arbeiten, dann 5 Minuten Pause. Nach vier solchen Runden kommt eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten. Pomodoro-Methode und Pomodoro-Technik sind zwei Namen für dasselbe.
Ist der Pomodoro-Timer kostenlos?
Ja, und es gibt auch keine Bezahlversion. Eigene Zeiten, alle sechs Alarmtöne und der Vollbildmodus funktionieren ohne Anmeldung und ohne Konto.
Kann ich die Standardzeiten 25/5/15 ändern?
Ja. Im Einstellungsfenster legen Sie die Minuten für Pomodoro, kurze und lange Pause fest: Pomodoro und lange Pause bis 120 Minuten, die kurze Pause bis 60. Ihr Browser merkt sich die Werte auch für den nächsten Besuch.
Wechselt der Timer automatisch zwischen den Modi?
Ja. Ist ein Pomodoro vorbei, stellt sich der Timer auf die Pause ein, jedes vierte Mal auf die lange. Loslaufen lässt er die Pause aber erst, wenn Sie auf Starten drücken. Schalten Sie die automatische lange Pause in den Einstellungen ab, folgt immer eine kurze.
Was bedeuten die 4 Punkte unter der Zeit?
Sie zeigen, wie viele Pomodoros Sie im aktuellen Zyklus geschafft haben. Nach jedem Pomodoro füllt sich ein Punkt. Bei drei gefüllten Punkten endet das nächste Pomodoro mit der langen statt der kurzen Pause, danach sind die Punkte wieder leer. Laden Sie die Seite neu, beginnen die Punkte ebenfalls bei null.
Klingelt der Alarm auch, wenn ich den Tab wechsle?
Ja, mit einer Einschränkung. Der Timer rechnet mit einer festen Endzeit, statt Sekunden mitzuzählen. Deshalb stimmt die Anzeige, wenn Sie zurückkommen, egal wie lange der Tab im Hintergrund war. Der Alarm selbst kann sich aber verspäten: Browser bremsen Timer in versteckten Tabs absichtlich aus, und diese Seite nutzt weder einen Hintergrundprozess noch Systembenachrichtigungen. Kommt es auf die Minute an, lassen Sie den Tab sichtbar, zum Beispiel auf einem zweiten Bildschirm.
Welche Alarmtöne gibt es?
Sechs: Radar, Signal, Glockenton, Digital, Sanft und Klassisch. Beim Auswählen spielt eine kurze Hörprobe, so wissen Sie vorher, wie es später klingt.
Wie oft wiederholt sich der Alarm?
Standardmäßig dreimal hintereinander, dann hört er von selbst auf. Im Einstellungsfenster stellen Sie 1 bis 20 Wiederholungen ein. Früher abstellen können Sie ihn mit Zurücksetzen oder der Taste R.
Funktioniert der Pomodoro-Timer offline?
Ja, sobald die Seite geladen ist. Arbeit und Pausen laufen auf Ihrem Gerät weiter, auch wenn Sie mitten im Pomodoro das WLAN abschalten. Internet brauchen Sie nur, um die Seite zum ersten Mal aufzurufen oder neu zu laden.
Mit welchen Tasten lässt sich der Timer steuern?
Am Desktop: Leertaste zum Starten und Pausieren, R zum Zurücksetzen des aktuellen Modus, F für den Vollbildmodus und Esc, um das Einstellungsfenster zu schließen oder das Vollbild zu verlassen.